Seit Anfang der 2010er Jahre arbeiten die Europäische Union und die Bundesrepublik Deutschland an der Einführung von elektronischen Rechnungen. Hier handelt es sich um Dateien in einen strukturierten Format, das ein maschinelles Auslesen und eine automatisierte Weiterverarbeitung der Rechnung ermöglicht. Eine reine PDF-Datei ist in diesem Sinne keine elektronische Rechnung. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das manuelle und fehleranfällige Erfassen der Rechnung entfällt ebenso wie der postalische Versand und die Verabeitungszeiten werden verkürzt.
Zu nennen sind hier hauptsächlich die Formate ZUGFERD (strukturierte Datensatz mit PDF-Bild) und XRechnung (XML-Datei ohne Bildnachweis). Seit dem 27.11.2020 sind Auftragnehmer bereits verpflichtet, ihre Leistungen an öffentliche Einrichtungen des Bundes in elektronischer Form abzurechnen. Mit dem Wachstumschancengesetz vom 27. März 2024 ist die Einführung von elektronischen Rechnungen ab 2025 im B2B Bereich verpflichtend geregelt - es gelten allerdings noch verschiedene Übergangsfristen. Die öffentliche Hand setzt schon seit längerer Zeit auf das Format XRechnung.
Mit dem Programm "XRechnung" können auf einfache Art XML-Dateien im Format XRechnung erstellt werden.
Features:
Die Testversion können Sie hier downloaden.
Für weitergehende Informationen beachten Sie bitte die folgenden Links:
Informationen für Rechnungssteller der Bundesverwaltung:
Standard 3.0.1
Koordinierungsstelle ür IT Standards (KoSIT)
E-Rechnungs-Validator Baden-Württemberg
E-Rechnungs-Viewer ELSTER
Bitte beachten Sie auch meine Software HonTaf zur Ermittlung von Honoraren nach der HOAI. Die dort ermittelten Honorare können direkt in das in HonTaf integrierte XRechnungs-Modul übernommen werden. Dadurch können XRechnungen direkt aus HonTaf ohne den Umweg über eine externe Software generiert werden.